Alt-Texte helfen Menschen, die Bilder nicht sehen können, indem sie den Bildinhalt knapp beschreiben. So sind Webseiten und Dokumente für alle zugänglich – zum Beispiel für blinde Nutzer:innen, die einen Screenreader verwenden, um die Seite vorlesen zu lassen.
Halten Sie sich an die Kernaussage
Vermitteln Sie alle wichtigen Informationen des Bildes (bei Infografiken wird das oft viel, hier lohnt es sich die vollständigen Daten zusätzlich als Text oder Tabelle bereitzustellen)
Beschreiben Sie nicht jedes Detail, die Kernaussage ist entscheidend
Fassen Sie sich kurz
Vermeiden Sie Redundanz mit dem umgebenden Text
„So knapp wie möglich, so ausführlich wie nötig.“
Richtlinie 80-100 Zeichen (bei komplexen Bildern nicht immer möglich)
Schreiben Sie so, wie Sie es mündlich beschreiben würden
flüssige und natürliche Sprache
Keine Aneinanderreihung von Keywords (Also NICHT: „Sarah, Werkstatt, Kunde, Auto“, sondern lieber: „Sarah steht in einer Werkstatt neben einem Auto und unterhält sich mit einem Kunden.“).
Punkt am Ende des Satzes. Das sorgt für eine kleine Pause bei der Sprachausgabe.
Einführende Worte wie „Ein Bild von …“ oder „Auf diesem Bild …“ vermeiden. Die Ausgabe eines Screenreaders liest automatisch vor, dass es sich um ein Bild handelt.
Vermitteln Sie auch die Stimmung
Wenn das Bild eine bestimmte Atmosphäre, Emotion oder Stimmung vermittelt, beschreiben Sie diese.
Emojis, Links oder Anführungszeichen gehören nicht in den Alt-Text
Best Practice ist es, nicht für jedes Bild einen Alt-Text einzufügen.
Kein Alt-Text bei dekorativen Bildern: Nur, wenn eine Illustration oder ein Bild eine Information hat, die über reine Dekoration hinausgeht, sollte sie einen Alt-Text erhalten (Beispiel für ein dekoratives Bild: Die Hauptperson des Lernmoduls lächelt den Lerner an, wird aber im Text nicht erwähnt.)
Relevanz prüfen: Vermittelt nur die wichtigsten Informationen.
Knapp formulieren: So kurz wie möglich, so lang wie nötig.
Sprache: fließend, natürlich, keine Keywords aneinandergereiht.
Stimmung & Kontext: Wichtige Emotionen oder Handlungen einbeziehen.
Dopplungen vermeiden: Keine Hinweise wie „Bild von …“.
Komplexe Grafiken: Bei Infografiken oder anderen komplexen Bildern zusätzliche Texte oder Links bereitstellen.